Klassenfahrten mit Erfahrung!

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albaTours bietet seit 1983 Klassenfahrten, Gruppenreisen und Fachexkursionen in Deutschland und ganz Europa. Wir verfügen über eine große Auswahl an tollen Unterkünften und interessanten, lehrreichen Programmpunkten mit unseren langjährigen Partnern vor Ort.

KLASSENFAHRT 2021/22
perfekt und unkompliziert planen!

Klassenfahrten planen und organisieren ist aufwendig und zeitintensiv. Als langjähriger Spezialist für Klassenfahrten haben wir den Anspruch Ihnen eine Klassenfahrt zu bieten, die Top organisiert und geplant ist. Wir unterstützen Sie mit unserer Erfahrung und stehen Ihnen vom ersten Kontakt an zur Seite. Für uns ist eine Reise erst abgeschlossen, wenn Sie mit Ihrer Klasse wieder in der Heimat angekommen sind.

Darüber hinaus führen wir auch Gruppenreisen, Schulreisen, Studienfahrten, Kursfahrten, Uni-Exkursionen oder auch Ministranten-Wallfahrten durch.

Als Lehrer oder Fachbereichsleiter sind Sie verantwortlich für die Durchführung von Klassenfahrten an Ihrer Schule? Über die klassischen Reiseziele hinaus, interessieren Sie sich für Fachexkursionen oder Fahrten für ganze Klassenstufen oder Sie reisen in Kleingruppen? Unsere Flexibilität macht es uns möglich auf Ihre Bedürfnisse einzugehen und so die maßgeschneiderte Reise für Sie zu organisieren. Unsere Basis-Reisepakete  können Sie beliebig mit verschiedenen Anreisemöglichkeiten wie Bus, Bahn oder Flugzeug kombinieren und mit ausgewählten Programmpunkten ergänzen. So entsteht aus einer Basisreise die Wunschreise für Ihre Klasse oder Gruppe. Unsere Angebote sind transparent ohne versteckte Kosten und Nachforderungen. Jetzt Angebot einholen!

albaTours ist ausgewiesener Italien-Spezialist und organisiert unter anderem exklusiv Klassenfahrten mit meeresbiologischem Schwerpunkt  an den Golf von Neapel (UNIMARE). Wir bieten ebenso Reiseziele in Deutschland  und ganz Europa an. Gerne helfen wir Ihnen das passende Ziel auszuwählen, mit unserem Service und unserer Beratung steht einer gelungenen, perfekt geplanten Klassenfahrt nichts im Wege.

Elternabend zur Klassenfahrt: Wir stellen Ihnen unseren albaVlog  zur Verfügung um am Elternabend das Reiseziel vorzustellen. Ihre Eltern haben Fragen beim Elternabend? Auf Anfrage unterstützt albaTours Sie gerne, Online über Zoom und bespricht mit Ihnen Themen wie Bussicherheit, Qualität der Unterkünfte oder das Ausflugsprogramm.

Planungshilfen  wie Teilnehmer- oder Checklisten, Hygienekonzepte finden Sie auf unserer Serviceseite zum Download. Profitieren Sie bei Buchung auch von unserem Kundenbereich albaLogin  der exklusiv Sie zu Verfügung steht.

 

Meeresbiologische Forschungsstation Unimare

„Eintauchen, entdecken, Meer verstehen“ – so das Credo des jungen Teams von Unimare. Unimare, das sind zwei junge diplomierte Meeres-, Evolutions- bzw. Verhaltensbiologen, Michi und Martin, die die Geschichte, Schönheit und Sensibilität des Ökosystems sympathisch vermitteln. Mit Ihnen kann man bei Tag und Nacht schnorcheln, beobachten und unbekannte Meeresbewohner sammeln.

Anschließend werden diese mikroskopiert und danach wieder in ihren natürlichen Lebensraum entlassen. Lernen Sie alles über sitzengebliebene Ritter, das verliebte Meer oder gehen auf die Jagd nach Noctiluca pelagica. 

Die Amalfiküste erwartet Sie!

ZU UNIMARE

Das albaTeam

Hier stellt sich albaTours vor. Ursprünglich von einem passionierten Lateinlehrer gegründet (Klaus Weiss; daher "alba" Tours) verstehen wir perfekt Ihre Bedürfnisse und Ansprüche.

Wir verbinden schwäbische Bodenständigkeit und südländische Gelassenheit und machen so Ihre Erfahrung mit uns zu einem einzigartien und angenehmen Erlebnis.

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Unsere Top-Reiseziele:

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„Die Reise war außerordentlich gut organisiert!
Für Fragen und Problemlösungen standen die Mitarbeiter von albaTours immer zur Verfügung. Die Lage der schönen Unterkunft war ein Traum und das meeresbiologische Team vermittelte unseren SchülerInnen menschlich, spannend und anschaulich die Welt des Mittelmeeres. SchülerInnen und Lehrerinnen waren begeistert! Vielen Dank!"

Eva Schober
Eine Lehrerin des GRG19
Meeresbiologische Projektwoche nach Massa Lubrense 9.-15.9.2019

"Auch die 5. Studienfahrt mit albaTours an die Amalfiküste war wieder ein voller Erfolg. Ein liebevoll gepflegtes Feriendorf in Marina del Cantone, die sachkundigen und vom Meer begeisterten Biolog*Innen von Unimare sowie zu das freundliche, hilfsbereite und stets auch von Italien jederzeit gut erreichbare Team von albaTours waren auch diesmal die Basis für eine gelungene Studienfahrt." 

Alois Hill
St.-Michael-Gymnasium Bad Münstereifel
Klassenfahrt Sorrent 07.10.-12.10.2019

„Seit 18 Jahren buche ich sowohl Schulfahrten als auch private Gruppenreisen bei alba Tours. Für die Organisation dieser Fahrten spreche ich dem Team von alba Tours höchstes Lob aus! Die Buchungen wurden schnell und unkompliziert vorgenommen, die Unterkünfte sind in guter Lage, das Material ist äußerst hilfreich. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten vor der Buchung sehr freundlich und kompetent, stehen bei Fragen auch während der Reise stets zur Verfügung. Man erhält auch Hilfe bei der Buchung oder Reservierung von Eintrittskarten. Ebenso sorgt  alba Tours für gute Busfahrer bei Busreisen. Die Reisepreise sind wirklich attraktiv. Ich kann dieses Unternehmen umfassend empfehlen!“

Hanno Scherhag
Eichendorff-Gymnasium, Koblenz

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Lachen ist gesund!

30.11.2021 - Oder wie auch im Volksmund bekannt: Lachen ist die beste Medizin. Gerade zu Pandemie-Zeiten, in der sich vor allem auch über die Sozialen Medien mehr schlechte als gute Nachrichten verbreiten, fällt einem das Lachen schwer. Doch gerade jetzt ist es umso wichtiger, Endorphine auszuschütten und den Körper mit Glück zu füllen. Warum ist das so? Was bewirkt eigentlich das Lachen?

Lachen ist eines der wichtigsten angeborenen emotionalen Ausdrucksverhalten des Menschen, das nicht nur, aber vor allem in der Gemeinschaft mit Mitmenschen seine Wirkung entfaltet. Das Lachen ist durch typische Lautäußerungen und eine stoßartige Ausatmung gekennzeichnet. Seit einigen Jahren werden die körperlichen und psychischen Auswirkungen des Lachens wissenschaftlich erforscht, dieser Forschungszweig heißt „Gelotologie“ (von altgriechisch γέλως gélōs, deutsch ‚Lachen‘). Mehrere renommierte medizinische Institute und Hochschulen in Deutschland erstellten schon Studien zur therapeutischen Wirkung des Lachens.

Beim Lachen sind rund 300 Muskeln vom Kopf bis zum Bauch und allein 17 Muskeln im Gesicht aktiv. Die Lunge nimmt beim intensiven Lachen viel Luft auf und da das Herz schneller schlägt, verteilt sich mehr Sauerstoff im gesamten Körper. Durch das Lachen steigt das Wohlbefinden, weil im Gehirn mehrere Glückshormone, vor allem Serotonin, produziert und die Ausschüttungen des Stresshormons Adrenalin gestoppt werden. Die vom Körper erzeugten weiteren Hormone, insbesondere die Endorphine, können vorhandene Schmerzen kurzzeitig verringern. Lachen kann sogar das Immunsystem anregen, weil mehr Antikörper zum Schutz vor Viren und Bakterien entstehen. Insgesamt aktiviert das häufige Lachen also die Abwehrkräfte und Selbstheilungskräfte des Körpers, verringert den Stresspegel und erzeugt durch die Hormonausschüttungen viele Glücksgefühle. Kinder lachen täglich spontan bis zu 400 Mal. Bei Erwachsenen ist das durchschnittlich nur 15 Mal der Fall.

Voll im Trend – das Lachyoga

Bei dieser Form des Yoga steht das grundlose Lachen im Vordergrund. Das anfangs künstliche Lachen soll durch bestimmte Übungen in echtes Lachen übergehen. Die Aktivitäten zum Erzeugen des Lachens sind Kombinationen aus Klatsch-, Dehn-, Atem- und Pantomime-Übungen.

16 Fakten warum Lachen gesund ist?

  1. Mit 100 km/h schießt die Luft beim Lachen durch die Lunge und bringt dabei die Stimmbänder zum Schwingen.
  2. 50 kcal verbrennt echtes und herzhaftes Lachen in nur zehn Minuten.
  3. 3- bis 4-mal mehr Sauerstoff als sonst wird beim Lachen von der Lunge verarbeitet.
  4. Menschen mit Lachfalten neben den Augen werden als intel­ligenter und attraktiver beurteilt.
  5. Unser Herz schlägt schneller, wenn wir lachen. Die Sauerstoffversorgung steigt, der Stoffwechsel wird angeregt. Wenn wir fertig gelacht haben, werden Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin abgebaut, und das Glückshormon Endorphin wird ausgeschüttet. Wir fühlen uns erschöpft, aber entspannt und glücklich.
  6. 20 Sekunden Gelächter regen das Herz- Kreislauf-System so sehr an wie drei Minuten schnelles Rudern.
  7. Unser Gehirn schüttet automatisch Glückshormone aus, wenn wir unser Gesicht zum Lächeln bringen.
  8. Die Blutgefäße werden beim Lachen erweitert. Es fördert damit die Durch­blutung und senkt den Blutdruck.
  9. Das Herz­infarkt­risiko ist bei Menschen, die häufig lachen um 50 Prozent niedriger.
  10. Die Verdauung wird durch Lachen angeregt.
  11. Schlaflosigkeit und Kopfschmerzen werden durch Lachen gelindert.
  12. 1 Minute Lachen ist so erfrischend wie 45 Minuten Entspannungstraining.
  13. In Stressberufen sei Humor „eine völlig unter­ schätzte Ressource“, sagt Sozial­pädagoge Prof. Herbert Effinger aus Dresden. Bestes Beispiel: Pflege­berufe. Wer mit menschlichem Leid zu tun habe, verbiete sich oft das Lachen. Dabei sei eine humorvolle Atmosphäre für Patienten und Personal gleichermaßen günstig.
  14. Das Schmerz­empfinden wird bei herzhaftem Lachen um bis zu 30 Prozent gesenkt. Der Zürcher Humorforscher Willibald Ruch setzte 77 Testpersonen in Eiswasser. Jene, die echtes Lachen oder Lächeln zeigten, harrten länger aus.
  15. Die Tränen­drüsen werden beim Lachen aktiviert. Deshalb kriegt man dabei auch oft feuchte Augen.
  16. Die Lachtherapie wurde vom Wissenschaftsreporter Norman Cousins, der an einer äußerst schmerzhaften Rückenmarks­erkrankung litt, entdeckt, indem er lustige Filme ansah. Dabei bemerkte er: Nach zehn Minuten herzhaftem Lachen konnte er zwei Stunden schmerzfrei schlafen.

Nach dem Theaterwissenschaftler und Philosoph Prütting gibt es drei unterschiedliche Lacharten:

  • Das Bekundungslachen, das aus uns herausplatzt. Das wir nicht kontrollieren können und uns den größten Lustgewinn verschafft. 
  • Das Interaktionslachen wiederum ist jenes Lachen, mit dem wir uns anderen Menschen bewusst zuwenden. Zuerst über den Blickkontakt, dann über ein Lachen, das zustimmend, aufmunternd, verächtlich oder abwertend sein kann. Ein Lachen, das Worte ersetzt. 
  • Das Resonanzlachen hingegen ist das, in das wir einstimmen, sobald andere lachen. Lachen steckt an. Gruppen, in denen gelacht wird, ziehen uns magisch an. 

Lachen in der Philosophie und Kunst

Aristoteles war zu der Erkenntnis gekommen, dass die Fähigkeit zu Lachen den Menschen vom Tier unterscheidet. Der Begriff Homo ridens (lateinisch lachender Mensch) geht zurück auf seine Formulierung. Die klassische Kunst jedoch meidet das Lachen, wenn man vom archaischen Lächeln der Kuroi in ihren Anfängen einmal absieht. Wie viel Heiterkeit war im Mittelalter erlaubt, denn Lachen war zu der Zeit gotteslästerlich.

Das Fürstenportal am Bamberger Dom, entstanden um 1230, zeigt über der Tür eine Darstellung des Jüngsten Gerichts mit Jesus Christus als Richter auf dem Thron. Die Gesichter der Verdammten sind zu fratzenhaftem Lachen verzerrt.

Umberto Eco baut diese Thematik in Form von „vergiftete Seiten“ in seinem Roman `Der Name der Rose´ ein: Innerhalb weniger Tage sterben ein Illustrator, ein Übersetzer und ein Bibliotheksgehilfe zum Teil, nachdem sie mit Jorge von Burgos, dem Bibliothekar, darüber in Streit geraten waren, wie gotteslästerlich das Lachen nun wirklich sei – und wie gefährlich der Band über die Komödie des Aristoteles. Wer beim Umblättern den Zeigefinger befeuchtet, nimmt eine Dosis Gift auf – je länger er liest, desto tödlicher ist die Dosis. Was Jorge de Burgos beweisen wollte: Humor ist gefährlich.

Die Bildende Kunst, sofern sie Dauer will, lehnt die Darstellung des Lachens aber nicht nur aus den erwähnten Glaubensgründen, sondern auch deshalb überwiegend ab, weil es sich dabei um einen nur transitorischen Gefühlsreflex handelt, der zudem auf einen Auslöser (Bild, Witz, komische Gestalt) verweist, der nicht mit abgebildet werden kann.  Die dramatische Kunst der Komödie auf der Bühne oder als Film will Lachen beim Publikum erzeugen, wofür sie das Lachen ihrer Darsteller gern unterdrückt; Musterbeispiel hierfür ist The great stoneface Buster Keaton.

Tolle Initiativen

Seit 2008 gibt es in Deutschland die vom Arzt und Kabarettisten Dr. Eckart von Hirschhausen gegründete Stiftung „Humor hilft heilen“, die das Humane und den Humor in der Medizin und der Pflege stärken möchte. Die Idee von Patch Adams, Clowns in Krankenhäuser zu bringen, kam vor 15 Jahren nach Deutschland. Zu den zentralen Aktivitäten gehören viele Clowns, die in Krankenhäusern und Pflegeheimen durch humorvolle Aktionen die Heilungsprozesse von Patienten unterstützen. Auch Ärzte und Pfleger erhalten Anleitungen, damit sie im Umgang mit den Kranken mehr Humor entwickeln. Interessierte Personen können diese Initiative nicht nur durch ihre Spenden unterstützen, sondern selbst aktiv werden. In Humor-Workshops kann man sich zum Klinik-Clown ausbilden lassen und später in Krankenhäusern mit anderen Clowns auftreten. Mehr über die Stiftung Humor hilft heilen.

Quellen:

www.carpediem.life/lachen-ist-gesund/
www.silver-tipps.de/lachen-ist-die-beste-medizin-teil-1/
de.wikipedia.org/wiki/Lachen

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Advent, Advent...

25.11.2021 - Der Adventskranz ist in Deutschland seit dem 19. Jahrhundert bekannt. Der Hamburger Pfarrer und spätere Berliner Oberkonsistorialrat Johann Hinrich Wichern (1808-1881) erfindet ihn. 1833 gründet er eine Anstalt zur Betreuung gefährdeter Jugendlicher, dass "Raue Haus" in Hamburg Horn.  Mit dieser Symbolik nimmt Wichern das Wort vom "Licht, das in der Finsternis leuchtet" (Johannes 1,1) auf. Am Weihnachtsabend leuchtet der Adventskranz hell, so wie Christus. Der Kreis des Adventskranzes nimmt das Bild von der Sonne auf, die an Weihnachten wieder an Stärke gewinnt und Christus symbolisiert. Am 1. Dezember wird dort auf einem Tannenkranz eine erste Kerze entzündet und dann jeden Tag eine mehr, so dass am Heiligen Abend 24 Kerzen brennen. Noch heute engagiert sich die Stiftung für Betreuungs- und Bildungsangebote. Der Wichernkranz sollte den Kindern die Zahl der Tage bis Weihnachten anschaulich machen. Die Kinder lernten dadurch auch Zählen.

Ab 1860 wurde der Leuchter erstmals mit Tannengrün geschmückt. An jedem Abend vom 1. Advent bis zum Heiligen Abend wird eine Kerze angezündet. Die großen weißen Kerzen sind für die Adventssonntage, die kleinen roten für die Werktage. Die Zahl der kleinen Kerzen bis zum Heiligen Abend ist jedes Jahr unterschiedlich. Sie variieren zwischen 18 und 24, weil der 1. Adventsonntag jedes Jahr an einem unterschiedlichen Datum beginnt und die Adventszeit damit unterschiedlich lange ist. Nach dem Ersten Weltkrieg wird der Tannenkranz mit den vier Kerzen überkonfessionell. 

Im Nationalsozialismus wurde dem Adventskranz die religiöse Bedeutung abgesprochen: Nach den Vorstellungen der nationalsozialistischen Feiergestalter sollte der traditionelle Adventskranz durch den „Sonnwendkranz“ oder „Lichterkranz“ ersetzt werden, der meist mit Sonnenrad- oder Wikinger-Motiven bestückt wurde. Die Kerzen auf dem Kranz sollten als „Wünschelichter“ nun die vier Jahreszeiten symbolisieren. Zum Anzünden der „Wünschelichter“ wurden so genannte „Lichtersprüche“ vorgetragen, die in entsprechenden Weihnachtsbüchern oder dem Kalender Vorweihnachten „vorgeschlagen“ wurden

Heute ist der Adventskranz in fast allen deutschen Wohnzimmern heimisch. An den Gestaltungsideen gibt es keine Grenzen: rote, weiße, rosa oder salbeigrüne Stumpen- oder sogar Stabkerzen. Auch beim Grün kann man sich frei entfalten, Nordmanntanne, Buchs, Eukalyptus… ein Geheimtipp ist die toskanische Zypresse. Sie verströmt einen leichten Zitronenduft und sieht mit ihrer silbrigen Farbe richtig toll aus.

Großer Adventskranz

Als „weltweit größter hängender Adventkranz“ wird jener über dem Brunnen des Mariazeller Hauptplatzes apostrophiert. Er hat einen Durchmesser von 12 Metern und wiegt 6 Tonnen. Er ist in Anlehnung an den ursprünglichen wichernschen Adventskranz mit 24 Lichtern bestückt, 4 für die Sonntage und 20 für die Werktage.

Als „größter echter Adventskranz der Welt“ wird mit einem Durchmesser von acht Metern der Adventskranz in Kaufbeuren beworben. Er besteht aus echten Weißtannenzweigen und ist mit knapp 2 Meter hohen Wachskerzen bestückt. Er steht vom 1. Advent bis zum Dreikönigstag am Neptunbrunnen der Stadt

Der Adventskalender

Er gehört für die meisten Menschen genauso zu Weihnachten wie ein Tannenbaum oder eine Pyramide, doch ihn gibt es noch nicht so lange: den Adventskalender. Besonders die kalendarische Variante ist weit verbreitet. Der liturgische Kalender richtet sich hingegen nach dem Kirchenjahr. Somit beginnt er am ersten Adventssonntag und endet an Heiligabend, in manchen Gegenden erst am Dreikönigstag. Doch egal welche Version zu Hause steht: sie alle sollen die Wartezeit bis Heiligabend verkürzen und die Vorfreude steigern. Aber wie entstand der Adventskalender eigentlich?

Während die katholische Kirche tägliche Adventsandachten in der Kirche veranstaltete, stand bei Protestanten eher die Zusammenkunft der Familie im Mittelpunkt. Dabei lasen sie miteinander Bibelstellen, beteten und sangen Lieder. Doch da Zeit eine abstrakte Größte ist, ließen sich auch evangelische Eltern ab circa 1840 etwas einfallen, um ihren Kindern die Zeit bis Heiligabend greifbar zu machen und die Vorfreude auf das Fest der Geburt von Jesus Christus zu steigern.

So entwickelten sich viele Methoden. Familien hängten häufig nach und nach 24 Bilder mit weihnachtlichen Motiven an die Wand oder malten Kreidestriche an die Tür, für die Sonntage jeweils einen langen Strich, und täglich durften die Kinder einen wegwischen. Sehr verbreitet waren außerdem „Adventsbäumchen“, teilweise auch selbstgebastelte Holzgestelle. Tag für Tag steckten die Kinder eine kleine Fahne oder einen Stern mit Bibelversen daran, manche Familien zündeten zusätzlich auch eine Kerze an. Das zunehmende Licht stand dabei als Sinnbild für die bevorstehende Ankunft des Lichts der Welt, Jesus Christus.

Doch auch in katholischen Familien warteten Kinder ungeduldig auf Weihnachten. Deshalb dachten sich die Eltern auch hier eine Art Adventskalender aus. Bei gutem Benehmen durfte der Nachwuchs bis Heiligabend täglich einen Strohhalm in die Krippe legen, damit das Jesuskind schön weich liegt. In manchen Klosterschulen gibt es die Tradition noch immer.

In Österreich entwickelte sich eine spezielle Form des Adventkalenders: die „Himmelsleiter“. Dabei bewegt sich das Christkind täglich eine Sprosse der Leiter abwärts und verdeutlicht damit den Gedanken, dass Gott zu Weihnachten in seinem Sohn Jesus Christus auf die Erde kam. Im skandinavischen Raum hingegen setzte sich die Adventskerze durch. Diese Kerze war in 24 Abschnitte unterteilt, an jedem Tag ließen die Familien die Kerze bis zur nächsten Markierung abbrennen.

Ende des 19. Jahrhunderts traten auch vermehrt „Weihnachtsuhren“ auf. Dabei ist eine Scheibe mit zwölf, beziehungsweise 24 Abschnitten markiert, jede Unterteilung war mit Liedtexten oder Bildern versehen. Täglich durfte dabei ein Zeiger einen Schritt nach vorne gestellt werden.

Der erste gedruckte Adventskalender

Erst 1902 veröffentlichte die evangelische Buchhandlung Friedrich Trümpler in Hamburg den ersten gedruckten Adventkalender. Sie entschieden sich für eine Weihnachtsuhr mit den Zahlen 13 bis 24, ab 1922 bekamen diese Uhren 24 Felder. Er kostete damals 50 Pfennig. Ein Jahr später folgte der Münchner Verleger Gerhard Lang. Der Kalender „Im Lande des Christkinds“ enthielt einen Bogen mit 24 Bildern zum Ausschneiden und einen mit 24 Feldern für die ausgeschnittenen Teile. An jedem Tag im Advent durften die Kinder ein Bild ausschneiden und diesen in das vorgesehene Fenster einkleben. Am Heiligabend gab es ein Bild von dem weiß gekleideten Christkind. Bis in die 1930er Jahre hinein publizierte die lithografische Anstalt Reinhold & Lang zahlreiche kunstvolle Werke, die steigende Stückzahl führte zu vielfältigen Variationen. So beispielsweise auch zu dem ersten Adventskalender in Blindenschrift.

Gerhard Lang arbeitete mit viel Leidenschaft und entwickelte immer wieder neue Ideen. So folgten das „Christkindleinhaus zum Füllen mit Schokolade“, Adventskalender mit Füllungen zum Herausbrechen, Kalender, bei denen die Kinder Türchen öffnen konnten und viele weitere. Seine Motivation stammte angeblich von seiner Mutter. Sie nähte ihm als Kind 24 „Wibele“, eine Art schwäbisches Baisergebäck, auf Karton, wovon er täglich eins essen durfte.

Die hohe Qualität und Detailtreue von Gerhard Lang führten schnell zu höheren Auflagen. Dadurch drängten weitere Verlage auf den Markt und der Adventskalender verbreitete sich. Besonders die Version mit aufklappbaren Fenstern, hinter denen Bilder zu sehen waren, wurde immer beliebter. Dem zunehmenden Preisdruck konnte Lang allerdings nicht standhalten und stellte 1940 die Produktion ein. Aber ohne ihn wäre die Adventskalender-Geschichte nicht so umfangreich wie sie heute ist.

Adventskalender im Nationalsozialismus

Während des Nationalsozialismus wollte die Regierung christliche Weihnachtsbräuche aus dem öffentlichen Leben drängen. Mit dem Kriegsausbruch wurde das Papier in Deutschland kontingentiert, bald darauf erfolgte ein Verbot der kirchlichen Presse und der Druck von Bildkalendern wurde als kriegsunwichtig eingestellt. Mit dem Ende des Nationalsozialismus kam auch die Sehnsucht nach christlichen Werten und alten Traditionen zurück. So fingen Betriebe, die nicht zerstört wurden und Papier vorrätig hatten, schon zu Weihnachten 1945 an, Adventskalender zu drucken – mit den „alten“ Motiven.

Damit erfolgte auch der weltweite Durchbruch des Adventskalenders. Richard Sellmer begann 1946 in Stuttgart mit der Adventskalender-Herstellung. Durch die große Nachfrage in Deutschland erreicht der Kalender schnell Berühmtheit in Großbritannien und den USA. Mittlerweile werden in Deutschland Millionen von Adventskalendern gedruckt, mehr als die Hälfte davon geht ins Ausland.

Vor gut 60 Jahren war es dann soweit. Der erste Schokoladenadventskalender erschien 1958. Heute gehört dieser neben Spielzeug- oder Bilder-Adventskalendern zu den am häufigsten gekauften Kalendern. Aber auch Foto-Adventskalender werden immer beliebter. In den letzten Jahren entwickelte sich daneben der Trend zu gebastelten Adventskalendern zum selber füllen. Sehr beliebt ist dabei die skandinavische Idee, Jutesäckchen an einer Leine aufzuhängen. Die individuellen Adventskalender werden mit viel Leidenschaft gestaltet, da dabei eigene Ideen entwickelt und umgesetzt werden.

Außergewöhnliche Adventskalender

Doch es gibt nicht nur „normale“ Adventskalender. Der größte Freistehende befindet sich in der Leipziger und ist 875 Quadratmeter groß! Der Teuerste hingegen ist vermutlich im Londoner Kaufhaus „Harrods“. 2010 brachte es zum ersten Mal den Eine-Millionen-Dollar-Adventskalender heraus. Dieser beinhaltete zum Beispiel eine Sonnenbrille mit 18 Karat Gold, ein Motorboot und eine Designerküche. 

Die Adventszeit in italien

Obwohl der Advent erstmals im 5. Jahrhundert im Gebiet um Ravenna in Italien gefeiert wurde, gibt es zur Weihnachtszeit, „periodo natalizio“, in Italien weder einen Adventskranz noch einen Adventskalender.

Die ersten Geschenke bringt „San Nicola“ am 6. Dezember. Aber die meisten feiern eher am 6. Januar „la befana“ eine Hexe, die den Kindern entweder Geschenke oder Kohle bringt. Ähnlich wie Knecht Ruprecht in Deutschland. Die Festtage sind dann ein Anlass zur Besinnung im Kreis der Familie. Und darüber hinaus glänzen die Italiener insbesondere zu Weihnachten mit einer Reihe kulinarischer Traditionen wie Wildschwein, Kalbsbraten und der geliebte Panettone oder Pandoro. Wer die Geschenke an Weihnachten bringt ist umstritten.  In manchen Familien legt das Christkind „il bambinello“ seine Präsente am 24.12. um Mitternacht neben die Krippe, die in Italien wichtiger ist als der Weihnachtsbaum. In anderen Familien bringt der Weihnachtsmann „babbo natale“ seine Geschenke am Morgen des 25. Dezember.

Wir wünschen eine besinnliche Adventszeit! Egal in welcher Form und Farbe…

Emma Pepe

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https://de.wikipedia.org/wiki/Adventskranz

www.adventskalender.de/der-adventskalender-die-geschichte-und-entstehung

www.adventman.de/rund-um-weihnachten/weihnachtsbraeuche-und-adventskalender-in-italien

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Leonardos da Vincis Ideen

11.11.2021 - Als Wissenschaftler entwickelte Leonardo Gedanken, die in ihrer Kühnheit und Phantasie einzigartig sind. Am interessantesten sind seine Vorschläge für neue Waffen und neue Anwendungsmöglichkeiten von Maschinen. Sein ungestümer Wissensdrang ließ ihn zu vielen merkwürdigen Schlüssen und außerordentlichen Erfindungen kommen.

Leonardos Zeichnungen neuer, schrecklicher Kampfmittel offenbaren vielleicht am besten seinen großen Erfindungsreichtum und sind Zeichen der Zeit, in der er lebte: eine Übergangszeit von Armbrustschützen und berittenen Truppen zu Füsilieren und Kanonieren.

Das Ausmaß seiner Erfindungen ist atemberaubend; er ersann Kanonenkugeln mit Schrapnellladung, Raketen, Wurfgeschosse, Hinterladerkanonen, Schnellfeuergeschütze, Dampfkanonen, Kanonen mit mehreren Rohren, zahlreiche Schleudermaschinen, Leitern zur Mauererstürmung und Schiffsbrücken. Seine Phantasie sprühte von Einfällen, die zu Hunderten skizziert, verworfen und neu durchdacht wurden. Nicht selten waren seine Entwürfe völlig undurchführbar, aber das hemmte seine Phantasie nicht. Sie waren der treibende Motor, und das allein war entscheidend. Seine Vorstellungen, die seinen Zeitgenossen utopisch erschienen sein müssen, ließen sich erst mit fortschreitender Technisierung in neuerer Zeit verwirklichen.

Sein erfinderischer Geist beschäftigte sich auch mit Entwürfen für mechanische Vorrichtungen aller möglichen Arbeiten. Seinen Forschungen lag das Verlangen zugrunde, Maschinen zu ersinnen, welche die Arbeitsprozesse der damaligen Zeit vereinfachen und beschleunigen sollten. Um dieses Ziel zu erreichen, wandte er miteinander verknüpfte Mechanismen an, d.h. er versuchte, mechanisch angetriebene Maschinen zu entwickeln; hierin ein Vorläufer des modernen Menschen mit seiner Suche nach arbeitssparenden Maschinen und ihrer besseren Nutzung.

Man kann nur vermuten, warum Leonardo arbeitssparende Maschinen so wichtig waren, denn er lebte weder in einer Sklavenhaltergesellschaft, die keinerlei Anreiz bot, Maschinen zu entwickeln, die über einfache Geräte hinausgingen, da Arbeitskräfte reichlich und billig vorhanden waren, noch lebte er in einer Industriegesellschaft, in der bei kostenintensiven technischen Geräten bereits geringe Abweichungen über Gewinn oder Insolvenz entscheiden. Während dem Techniker heute Energiequellen wie Gas, Strom oder der Verbrennungsmotor zur Verfügung stehen, machte Leonardo das Fehlen einer solchen Kraftquelle ständig zu schaffen. Deshalb suchte er nach immer neuen Möglichkeiten, Hin- und Her-Bewegung in eine Drehbewegung umzusetzen, das wesentliche Element aller Maschinen. Zu diesem Zweck experimentierte er mit Zahngesperre, Getrieben, Nocken, Flaschenzügen, Kurbeln, Gestänge sowie Zahnstangen und Zahnrädern; er bediente sich der Wind- und Muskelkraft, des Federantriebs und des Schwungrades.

Die Aufzeichnungen

Leonardo hatte die Angewohnheit, seine Gedanken auf die Seiten seiner Notizbücher zu skizzieren, wie sie ihm in den Sinn kamen. Deshalb finden sich Eintragungen über Malerei oder die schuldige Miete neben Zeichnungen von Kriegsmaschinen, Pflanzen oder geometrischen Figuren. Immer wieder skizzierte er seine Gedankengänge auf Papier, untersuchte er die verschiedenen Einfälle auf ihre Möglichkeiten hin. Als Künstler konnte er seine Vorstellungen, Entwürfe, Gedankenmodelle und ihre Anwendungsmöglichkeiten viel besser mit dem Bleistift darstellen als mit Worten. Diese künstlerische Fertigkeit, gepaart mit modernem Interesse für Maschinenelemente, rückt sein Werk in die Nähe der technischen Zeichnungen des 20.Jahrhunderts. Tatsächlich wurde die technische Zeichnung erst mit Diderots Encyclopedie so klar und instruktiv.

Leonardo verfasste seine Notizen in Spiegelschrift, das heißt, er schrieb von rechts nach links. Dieses merkwürdige Phänomen wurde damit erklärt, dass er seine Schüler und andere daran hindern wollte, seine Gedanken zu lesen. Das ist natürlich Unsinn, denn man brauchte nur einen Spiegel zu nehmen und konnte seine Handschrift genauso leicht lesen wie bei der üblichen Niederschrift. Bis jetzt wurde keine überzeugende Erklärung für diese Umkehrschrift gefunden. Mediziner neigen zu der Ansicht, Leonardo sei zwar Rechtshänder gewesen, habe sich aber in seiner Kindheit die rechte Hand verletzt und deshalb mit der linken Hand zu schreiben begonnen. Ihrem Instinkt entsprechend würden ähnlich verletzte Kinder, mit der linken Hand von rechts nach links schreiben, würde man sie nicht frühzeitig daran hindern.

Leider sind nur wenige seiner Schriften überliefert, und die erhaltenen Skizzenbücher sind neu gebunden und nicht mehr in ihrer ursprünglichen Anordnung. Es fehlen ausgerissene Blätter, die verloren sind.

Das Museum

Im Leonardo Museum in Vinci kann man viele seiner Skizzen und Nachbauten seiner Erfindungen besichtigen. Eine Führung über 2,5 Stunden mit Wanderung zum Geburtshaus bieten wir unseren Gruppen zu 165,- Euro an.

Wer mit naturwissenschaftlichen und Kunstgeschichtlichen Gruppen auf Studienfahrt ist, für die ist das Zusatzprogramm Vinci und das Museo Leonardiano ein Muss. Aber auch bei einem Kurztrip vom Gardasee nach Mailand darf ein Besuch im Museo nazionale della scienza e della tecnologia Leonardo da Vinci. In Venedig kann man ebenso das Leonardo da Vinci Museum Venice besuchen mit oder ohne vorgebuchte Führung. Auch in Rom kann man eine Führung im Museo Leonardo Da Vinci Experience buchen, absolut lohnenswert.

Vanessa Hauswirth

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In einer genialen Stadt

03.11.2021 - Tausende von Lesern, mehr noch von Leserinnen zieht es seit Kurzem in die Stadt am Vesuv. Als Magnet erwies sich Elena Ferrantes Tetralogie über die „geniale Freundin“ und deren Verfilmung. 

Mit großen Erwartungen möchten die Besucher die Schauplätze und vor allem die Atmosphäre der Stadt erleben. Sie verfolgen das Schicksal zweier Mädchen aus einem der ärmsten Viertel der Stadt. Das Buch „Meine geniale Freundin“ und die drei Folgebände behandeln die Geschichte der Freundschaft zweier Frauen von der Kindheit bis ins Alter im Wechselspiel von Liebe und Enttäuschung. Und dies vor der Kulisse der leidgeprüften und menschenfeindlichen Stadt Neapels. Eingebettet in eine traumhaft schöne Umgebung schildern Buch und Serie das prekäre Leben in einem Elendsviertel im Zeitraum von der Nachkriegszeit bis in die 1990er Jahre.

Meine geniale Freundin - Suhrkamp VerlagUnd niemand kennt die Autorin

Trotz des gewaltigen internationalen Erfolges schaffte es die Schriftstellerin hinter dem Pseudonym Elena Ferrante ihre wahre Identität zu verstecken. Dabei werden die Leser ausführlich über ihr künstlerisches Schaffen informiert. Dies aber geschieht in Interviews, die bis auf eine Ausnahme schriftlich geführt wurden. Dass sie aus Neapel stammt eröffnet sich dem Kenner der Stadt bereits nach wenigen Seiten. Kritiker loben die „elegante, schwerelose Sprache“ der Autorin. Weder sie noch die begeisterten Lesen wollen glauben, dass die Autorin im Hauptberuf nicht Schriftstellerin ist.

Ein Grund für ihre konsequente Anonymität war, dass sie – oder er, wie einige Kritiker vermuten, meinte, dass für die Medien und die heutigen Leser weniger das Werk selbst als vielmehr die Reputation des Autors bei der Beurteilung maßgebend ist.

Das triste Stadtviertel

Die beiden Protagonistinnen werden im August 1944 in kinderreiche Familien geboren und wachsen in einem ärmlichen Viertel auf, das nur Il Rione (Stadtviertel) genannt wird. Dank der genauen Beschreibung wurde das Stadtviertel mit dem Rione Luzzatti im Osten von Neapel identifiziert. Hierher verirrte sich vor noch wenigen Jahren kein Tourist. Heute schlendern die Fans von Ferrante durch die immer noch heruntergekommenen Straßen zwischen den vierstöckigen Wohnblocks. Sie erkennen die Kellerfenster, die die beiden Mädchen magisch anzogen und verwirrten. Hier flattert die Wäsche an Leinen, die sich von Balkon zu Balkon spannen.

Eine Freundschaft in Gegensätzen

In diesem unwirtlichen Ambiente beginnt die Freundschaft der beiden Mädchen. Raffaella Cerullo (genannt Lina oder Lila) ist mutig, eigenwillig, renitent und legt wenig Wert auf die Anerkennung der anderen. Dabei hat sie sich schon vor der Einschulung das Lesen und Schreiben selbst beigebracht. Elena Greco (auch Lenuccia oder Lenù genannt) ist dagegen ängstlich und unsicher, fleißig und diszipliniert. Gemeinsam ist beiden Mädchen, dass sie die Besten in ihrer Grundschulklasse sind und von der engagierten Lehrerin Maestra Oliveiro gelobt und gefördert werden. Doch deren Plan, den jungen Damen eine weiterführende Bildung zu ermöglichen, gelingt nur bei Elena. Lilas Eltern weigern sich, Schulgeld zu bezahlen und sehen die Zukunft des Mädchens als Hausfrau und Mutter. Immerhin schafft es Lila, in der Schusterwerkstatt ihres Vaters beschäftigt zu werden. Doch selbst unter diesen Umständen bleibt Lila noch lange Zeit die Überlegene, was Elena neidlos anerkennen muss. Immer wieder entdeckt sie Neues, womit sie ihr Umfeld überrascht, sei es als kreative Designerin von Schuhen oder als passionierte Leserin der regionalen Bibliothek. Einmal erklärt sie ihrer Freundin Elena die lateinische Grammatik, die sie sich, wie üblich, selbst beigebracht hat.

Verstrickt in die Camorra

Die Wege der beiden Mädchen greifen weiter ineinander, noch mehr, als Männer in ihr Leben treten. Damit tritt auch die soziale Problematik Neapels in das Leben der beiden Protagonistinnen. Ausgerechnet der der Sohn des Camorristen Don Achille, für die Mädchen einst die Ausgeburt des Bösen, bietet Lilas Vater an, aus dessen Schusterwerkstatt eine Schuhfirma zu machen. Dort sollen Lilas Entwürfe realisiert werden, gleich kauft er ein Paar Schuhe aus ihrer Kollektion, obwohl sie ihm zu klein sind. Als sie heiraten, ist sie erst 16 Jahre alt.

Was eigentlich der Schluss der Beziehungen ist, das Verschwinden Lilas und die Auslöschung ihrer bürgerlichen Existenz, setzt Elena Ferrante an den Anfang und schafft damit einen gewaltigen Spannungsbogen. Die Saga der beiden Mädchen umfasst vier Romane, wobei die letzte Seite eines Buches stets mit der ersten des folgenden Romans verknüpft wird, was Spannung auf das Schicksal der Heranwachsenden erzeugt.  Das Buch ist flüssig geschrieben und verknüpft die Handlung mit dem schwierigen Wiederaufbau Neapels und Italiens nach dem Krieg, mit der dominanten Rolle der Democrazia Cristiana und den dunklen Jahren des Terrorismus der Brigate Rosse.

Der weltweite Durchbruch durch die Verfilmung

Ferrantes Bücher hatten einen durchschlagenden Erfolg, vor allem in den USA, bald wurden sie in alle wichtigen Sprachen übersetzt. In London wurden sie in ein zweiteiliges Theaterstück mit einer Gesamtspielzeit von viereinhalb Stunden umgesetzt und im März 2017 uraufgeführt. Unter der Regie von Saverio Costanzo entstand eine vielgelobte Verfilmung des Romans als achtteilige Fernsehserie. In Deutschland ist die Serie seit dem 2. Mai bei Magenta TV zu sehen. Dass die Serie so gut gelang, lag auch daran, dass die Autorin die Dreharbeiten kritisch via Email verfolgte.

Wen wundert es angesichts des ungeheuren Erfolgs, dass Tausende Ferrante-Fans nach Neapel kommen und die Schauplätze des Romans sehen möchten. Tatsächlich ist Neapel der einzige Handlungsort des ersten Bandes der Tetralogie, sieht man vom Besuch Elenas auf Ischia ab, wo ihr Maestra Oliveiro einen Sommerurlaub vermittelt, damit sich dort das Mädchen in Ruhe ihren Büchern widmen kann.

Bei der Geschäftstüchtigkeit der Neapolitaner wird es niemand verwundern, wenn nun in der Stadt alle möglichen Programme auf den Spuren der „genialen Freundin“ angeboten werden. Selbst DIE ZEIT hatte eine Literaturreise für ihre Leser aufgelegt, bei der jeweils Ausschnitte aus Ferrantes Büchern vorgelesen wurden.

Die wegen ihrer roten Touristenbusse bekannte und weltweit operierende Firma “City Sightseeing” bringt fährt die begeisterten Leser mit Kleinbussen zu den Orten des Romans. Andere örtliche Reiseleiter bewältigen die Strecken zu Fuß.

Mit Ferrante – aber nicht nur

Ist es nun sinnvoll, die knappe Zeit, die Reisegruppen für Neapel haben, auf den Spuren der vier Erfolgsromane einzusetzen? 
Unsere Antwort ist ja und nein. Es ist nicht empfehlenswert, in das Rione Luzzatti zu fahren. Zwar findet man noch einige Wohnblocks mit den charakteristischen schwarzen Kellerfenstern, in die die Mädchen ihre Puppen verschwinden ließen.
Ansonsten ist aber angesichts des dichten Verkehrs und der Neubauten an der Stelle der Kriegstrümmer nichts mehr von der Atmosphäre der Nachkriegszeit zu spüren. Auch wurde die Serie an einer anderen Stelle vor sorgfältig aufgebauten Kulissen gedreht. Zudem haben es die Bewohner nicht gern, mit einigen Figuren des Romans gleichgesetzt zu werden.

Klaus Weiss

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