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Apulien - Friedrich II und die Mathematik

Apulien liegt an der äußersten südlichen Grenze Europas und mitten im Mittelmeerraum. Dank der geographischen Lage, der vorwiegend ebenen Landschaft und des besonders günstigen Klimas war diese Gegend schon in frühgeschichtlicher Zeit ein ideales Gebiet für menschliche Ansiedlungen; bald blühte der Handel und damit der kulturelle Austausch mit den Völkern des östlichen Mittelmeeres. Hier siedelten illyrische Völker, hierher kamen ab dem 8. Jh die Griechen und gründeten ihre Kolonien. Auf apulischer Erde fand die Schlacht statt, in der Hannibal die Römer fast vernichtete (216 v.Chr. bei Cannae). Nach den Wirren der Völkerwanderung wurden die Städte Opfer der Streifzüge der Sarazenen, bis die Normannen aus dem Norden zu Herren des Landes wurden. Segensreich war die Herrschaft der Staufer unter Friedrich II. So finden sich heute in Apulien Denkmäler der Griechen, Römer, Byzantiner, Araber, Normannen, Staufer und Spanier. Das Land ist reich an archäologischen Funden, Kastellen, Türmen, Kathedralen, und anderen Monumenten in den verschiedensten Baustilen. Dazu kommt eine liebliche Landschaft, weite Strände, sehenswerte Grotten und originelle Zeugnisse der Baukunst wie die Trulli bei Alberobello. Die freundlichen Menschen und das südländische Ambiente, die hervorragende Küche, edle Weine und aufregende Volksfeste ließen Apulien zu einem attraktiven Reiseziel werden.

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