Keine Stelle der Welt wurde von den Vulkanologen so gut erforscht wie die Inseln und Landschaften zwischen dem Vesuv und dem Ätna. Nicht zuletzt ist es wohl auch darauf zurückzuführen, dass diese Regionen eine Fülle landschaftlicher Schönheiten und kultureller Reichtümer bieten. Die äolischen Inseln sind kein Ziel für Freunde des Massentourismus. Dafür bietet der äolische Archipel eine unberührte Flora und Fauna und vulkanologische Phänomene, wie man sie nur an wenigen Stellen der Erde erleben kann. Infolge der permanenten Gefahr, die von den Vulkanen ausgingen waren die Inseln immer nur schwach besiedelt. Infolgedessen ist es möglich, die Geschichte fast lückenlos von der Steinzeit bis in die Moderne zu dokumentieren. Tatsächlich ist das Museum von Lipari eines der ganz wenigen Museen der Europas, in denen Zeugnisse aller Menschheitsepochen fast ohne Unterbrechung vorhanden sind.