Italien galt bis in unser Jahrhundert als natürliches Heimatland deutscher Dichter. Goethe war von Sehnsucht so getrieben, dass er schrieb: "Jetzt darf ich es gestehen: zuletzt durft' ich kein lateinisch Buch mehr ansehen, keine Zeichnung einer italienischen Gegend. Die Begierde, dieses Land zu sehen, war überreif."
Dabei kam Neapel als Höhepunkt der Kavaliersreise stets eine besondere Bedeutung zu. "Neapel sehen und sterben" bedeutete, dass der Mensch in seinem Leben nichts Ergreifenderes mehr sehen konnte als die Landschaft um den Vesuv.
1831 ging Heine nach Paris. Dort widmete er sich der Aufgabe, zwischen deutscher und französischer Kultur zu vermitteln. Grundlage der Vorbereitung der Fahrt werden Heines "Briefe über die französische Bühne" sein, in denen er dem Zusammenhang von Kunst und Gesellschaft nachging. Auf Wunsch vermitteln wir eine literarische Führung "Paris und Heine".
Auch in Polen warten auf den Besucher anspruchsvolle literarische Programme: Danzig mit Günther Grass und der "Blechtrommel" oder Breslau und das Riesengebirge mit Gerhart Hauptmann.
"Dieses Mütterchen hat Krallen" schrieb Kafka über Prag. Unser Rundgang führt zu den Stellen, die für das Schaffen Kafkas bedeutsam waren. So erlebt die Gruppe das schrifstellerische Schaffen und die Lebensumstände Kafkas und anderer deutscher Schriftsteller in der Moldaustadt hautnah.
Die Internetseite von Jan Polena, unserem Partner in Prag.
Schon seit seiner frühesten Jugend wurden dem jungen Goethe die Pracht, Bedeutung und Schönheit der Urbs von dessen Vater immer wieder vor Augen geführt. Von Rom hatte Caspar Goethe die Kupferstiche mitgebracht und auf dem Kaminsims aufgestellt, so dass Johann Wolfgang schon seit Kindesbeinen an mit Rom vertraut war. (Ausführliche Darstellung im Studienodner)
Venedig - Wandeln Sie mit Goethe über den Markusplatz. Besuchen Sie Harry's Bar, den Treffpunkt der Literaten und Musiker. Anschließend geht es auf den Spuren von Thomas Mann mit dem Vaporetto zum Bäderhotel auf dem Lido. Hier beschäftigen sich die Schüler mit Gustav von Aschenbach und dem jungen Tadzio. Nach einem Abstecher zum Hotel Danieli endet der Rundgang an der Porta Paglia.